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Ob Möbelrestaurierung, Holzrestaurierung, Restaurierung hölzerner Raumausstattungen oder Skulpturen, Präventive Konservierung und mehr – vertrauen Sie für Ihre Schätze auf die Expertise unserer Restaurierungswerkstatt in Berlin!
Häufige Fragen
Sie möchten wissen, was Konservierung von Restaurierung unterscheidet oder wie Kunstwerke langfristig geschützt werden? In unserem FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen, erklären unsere Arbeitsweise und zeigen, welche Standards und Qualifikationen hinter jeder fachgerechten Restaurierung stehen: einfach, verständlich und praxisnah.
Unter der Konservierung von Möbeln, archäologischen Objekten, Skulpturen, Gemälden, Wandmalereien, etc. versteht man den Erhalt des aktuellen Zustandes der Sache. Das Ziel der Konservierung ist den Verfall oder eine dauerhafte Beschädigung eines Kulturgutes zu stoppen und abzuwenden. Der Begriff steht für alle Maßnahmen oder Verfahren, die die Authentizität der betreffenden Kunstwerke untersuchen, dokumentieren, haltbar oder lesbar machen, unter Berücksichtigung ihrer Geschichte und ihres Alters. Die Kunstwerke dürfen dabei nicht irreversibel verändert werden.
Ganz einfach, eine konservatorische Maßnahme wäre zum Beispiel die Neu-Verleimung und Stabilisierung eines wackelnden Stuhles.
Neben der Konservierung von Möbeln befassen sich Holz- & Möbelrestauratoren mit Holzobjekten und verbauten Hölzern. In der Denkmalpflege werden u. a. auch Wandvertäfelungen, Parkettböden, Chorgestühle, Sakristeien, Fenster und Türen, etc. konserviert.
Was bedeutet Präventive Konservierung?
Die vorbeugende Konservierung versteht sich, im Gegensatz zum Restaurieren oder Rekonstruieren, als Schaffen eines optimalen Umfelds ohne Eingriff in die Substanz des Möbels oder Kulturgutes. Darunter versteht man unter anderem Maßnahmen zur Aufbewahrung von Objekten, die Einhaltung konstanter Klimawerte, relativer Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur der Umgebung. Man achtet auf geringe Schadstoff- und Lichtemissionen und entsprechende raumhygienische Bedingungen. Durch die Präventive Konservierung wird erreicht, dass Restaurierungen minimiert oder vermieden werden können. Kunstwerke werden durch die Präventive Konservierung vor Schäden geschützt und ein Verfall verhindert.
Die Restaurierung kann nicht verhindert werden.
Restaurierung heißt nicht, wieder neu machen. Es wird ein alter Zustand wiederhergestellt. In der Restaurierung gibt es verschiedene Fachgebiete, die sich an den zu restaurierenden Kunstwerken orientieren, oder an den verwendeten Materialien und den angewendeten Techniken. „Restaurierung” definiert die Förderung des Objekts durch alle Handlungen wie Wahrnehmung, Wertschätzung und Verständnis. Entsprechende Maßnahmen werden nur durchgeführt, wenn ein Kunstwerk Teile seiner Funktion oder Bedeutung verloren hat.
Grundsätzlich gilt es, das Original sowie seine Geschichte und die Reversibilität zu respektieren. Der Ersatz von Verzierungen und das Zusammenkleben eines beinlosen Tisches durch Ergänzungen und/oder Rekonstruktionen sind zwei Beispiele für eine Restaurierung.
Konservierung vs. Restaurierung:
Im Gegensatz zur Konservierung, der Erhaltung, umfasst eine Restaurierung alle Strategien der Restauratoren, die den Zustand eines Kunstwerkes stabilisieren. Ebenfalls soll das Eintreten zukünftiger Schäden verlangsamt werden. Es kann u. a. eine Reinigung als eine konservatorische Maßnahme ausgeführt werden. Zusätzlich gibt es Eingriffe, die sowohl die Konservierung als auch die Restaurierung umfassen können, wie zum Beispiel das Auftragen eines Lacküberzuges, die Entsäuerung von Papier oder die Entsalzung einer Keramik.
Der Code of Ethics ist international gültig, indem die Richtlinien für Restaurierung und Konservierung festgeschrieben sind.
Die erste praktische Schulung als Holz- und Möbelrestaurator erhielt ich während meiner Ausbildung zum Tischler in Wien. Anschließend folgten zwei Jahre Praktikum in einer Restaurierungswerkstätte für Möbel und Holzobjekte in München. Danach absolvierte ich erfolgreich mein Studium zum Dipl.-Restaurator (Univ.) am Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft an der Technischen Universität München.
In den Ferien meines neunsemestrigen Studiums habe ich mehrere Praktika im Ausland absolviert, u. a. am Victoria & Albert Museum in London, und an den National Museums Liverpool.
Nach dem Studium war ich als Volontär am Deutschen Museum in München tätig. Danach arbeitete ich mehrere Jahre als freiberuflicher Restaurator im Großraum München, bevor ich ans Rathgen-Forschungslabor – Staatlichen Museen zu Berlin wechselte.
Seit März 2012 bin ich Inhaber & CEO der „ZRW – Zentrale Restaurierungswerkstatt Berlin”.
Ich verfüge über jahrzehntelange Erfahrung in den benannten Aufgabenbereichen sowie über die entsprechenden Ausbildungsqualifikationen, um Ihr Objekt wissenschaftlich fundiert zu restaurieren und zu behandeln.
Im Rahmen der berufsständischen Einbindungen in den Verband der Restauratoren e.V., fühle ich mich zur berufsethischen Verantwortung verpflichtet, u.a. dem Ehrenkodex internationaler Restauratoren Disziplinen, der Charta von Venedig. Sie stammt aus dem Jahr 1964 und gilt als zentrale, international anerkannte Richtlinie in der Denkmalpflege. Sie legt zentrale Werte und Vorgehensweisen bei der Konservierung und Restaurierung von Denkmälern fest.
Das Berufsbild des Restaurators erfordert eine überwiegend naturwissenschaftliche, materialtechnologische, kunsthistorische wie auch künstlerische Ausbildung. Eine handwerkliche Eignung ist hier für Grundvoraussetzung.
Als aktive Heimatpfleger und Denkmalpfleger wirken wir sowohl in unserer Region als auch national und setzen uns mit Nachdruck für sinnvolles Bewahren mit fachlicher Verantwortlichkeit gegen über unserem kulturellen Erbe ein.
Die Erwartungen an die Ergebnisse einer Restaurierung sind hoch. Vielfach erwarten Auftraggeber, dass Restauratoren den bearbeiteten Objekten ein neuwertiges Aussehen verleihen oder ein deutlicher „Vorher-Nachher-Effekt” eintritt. Das ist aber nicht die Absicht einer fachgerechten Restaurierung. Eine gute Restaurierung bleibt überwiegend unsichtbar. Restaurieren heißt, anders als der lateinische Begriff „restaurare” nahelegt, eben nicht „neu machen”.
Restaurierung geht über Konservierungsmaßnahmen hinaus. Restaurierung ist ein unmittelbares Tätigwerden am Kulturgut. Dabei werden dessen ästhetische, historische und physische Eigenschaften soweit wie möglich respektiert. Es bedeutet, eventuell Ergänzungen oder Rekonstruktionen vorzunehmen, die sich dem historischen Objekt unterordnen müssen.
Für einen Restaurator an Möbeln und Holz ist zunächst einmal der erlernte Beruf, Tischler oder Schreiner, die berufsethische Voraussetzung. Danach erlernt er im Studium die wissenschaftliche Herangehensweise an die fachgerechte Restaurierung. Qualitätskriterien und Richtlinien entlehnen sich aus den Berufsstandards und den Leitlinien des Verbands der Restauratoren.
Die Kriterien der Denkmalpflege sind enger gefasst als die der privat arbeitenden Restauratoren.
Wer eine fachgerechte Restaurierung erwartet, der sollte sich an einen Diplom Restaurator wenden. Restaurator ist leider keine geschützte Bezeichnung in Deutschland. Jeder darf restaurieren, auch ohne Berufsethos und Fachkenntnisse. Bei Streitigkeiten über das Ergebnis der Arbeit kann nur das Zivilgericht helfen.
„Möbelrestaurierung” ist der richtige Begriff, wenn man von einem Restaurator eine Konservierung und Erhaltung seiner hochwertigen alten Möbel, oder moderner Designermöbel, erwartet. Die fachgerechte Möbelrestaurierung, unter größtmöglicher Wahrung der überlieferten Substanz, wird von einem spezialisierten Fach-Restaurator für Möbel und Holzobjekte durchgeführt. Meist sind die Restauratoren für Möbel im Grundberuf Tischler bzw. Schreiner. Spezialisten für Holzbe-, und verarbeitung. Anschließend folgt oftmals ein Studium für die Qualifikation zum Restaurator (B.A.) oder Restaurator (M.A.).
Selbstverständlich werden nicht nur Möbel restauriert. In den Bereich der Restaurierung fällt die Konservierung und gesamte Restaurierung historischer und moderner Kulturgüter.
Fairer Weise muss man aber auch sagen, dass die Berufsbezeichnung „Restaurator”, mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern (Restaurator Gesetz MV), nicht geschützt ist. Es gibt daher in Deutschland verschiedene Möglichkeiten sich als Restaurator zu betätigen, auch ohne Fachkenntnisse. Es empfiehlt sich daher immer, auch wenn eine fachlich korrekte Restaurierung nicht gerade preiswert ausfällt, seine wertvollen historischen Möbel, oder kostbaren Designermöbel, einem Dipl.-Restaurator (univ.) oder Dipl.-Restaurator (Fh) (ALTER ABSCHLUSS) Restaurator (B.Sc.) oder Restaurator (M.Sc.) (HEUTIGER ABSCHLUSS) anzuvertrauen. Dieser Abschluss wird an verschiedenen Hochschulen erworben, kennzeichnet den Restaurator (B.Sc.) oder Restaurator (M.Sc.) und wird in der Regel auch mit dem Namen verwendet, um seine Fachkompetenz hervor zu heben.
Im Gegensatz zur heute fachlich richtigen Ausdrucksweise, sprechen die meisten Laien oft von „Möbel-Restauration”, was jedoch bildungssprachlich nicht richtig ist! Der Begriff „Restauration” hat heute nichts mehr mit Konservierung und Restaurierung hochwertiger alter Gegenstände zu tun.
… und Restauration
Die „Restauration” ist, im Gegensatz zur Restaurierung, ein historischer Terminus. In der Geschichtswissenschaft bedeutet er die Wiederherstellung eines früheren politischen Zustands, oder einer früheren Herrschaftsform. In den Jahren 1815-1830 hatten wir das Zeitalter der Restauration. Es waren die Jahre nach dem Wiener Kongress. Geographisch beschränkt sich der Begriff dabei auf die Bundesstaaten des Deutschen Bundes, der auf dem Wiener Kongress 1815 gegründet worden war.
Die Epoche des Vormärz und der kleinen französischen Revolution war in politischer Hinsicht durch das Aufkommen von Liberalismus und Nationalismus in einem Klima der Verfolgung und Unterdrückung gekennzeichnet. Stärkste Kraft des Restaurationsgedankens waren die Mächte der sogenannten Heiligen Allianz, zu der Preußen, Russland und Österreich gehörten.
Als „Restauration” bezeichnet man noch immer, oder wieder, eine Gaststätte. Auch in der Gastronomie wird der lateinische Begriff „restaurare” für die „Wiederherstellung der körperlichen Kräfte” oder „Erfrischung” verwendet. Daher leitet sich auch das Wort Restaurant. Immer öfter verwenden Gastronomen das Wort Restauration um den eigentlichen Sinn eines Restaurantbesuchs, die Erfrischung und Wiederbelebung der Kräfte, zu betonen und sich auf die Tradition zu berufen.
In Frankreich versteht man unter einem Restaurateur den Besitzer eines Restaurants, den Gastwirt oder einen Gastronomen. Auch dieses Wort ist immer noch gebräuchlich.
Möbel- & Holzrestaurierung in Berlin: privat & institutionell
Museen | Bauämter | Denkmalämter | Schlösserverwaltungen | Versicherungen | Galerien | Institute | Kirchen
Das sagen unsere Kunden über die ZRW Berlin
So gelingt die Beauftragung unser Restaurierungswerkstatt
Mit Sitz im ehemaligen Depot XII für den Pferdeomnibus in der Schwedenstraße 14-15 in 13357 Berlin-Wedding stehen wir als erfahrene und sehr zentral gelegene Restaurierungswerkstatt privaten wie institutionellen Auftraggebern für die Holz- und Möbelrestaurierung in Berlin & Brandenburg gern mit Rat und Tat zur Seite.
In 4 Schritten zur erfolgreichen Restaurierung
ZRW Berlin
Möbelrestaurierung in Berlin & Brandenburg
Sollten Sie ein unverbindliches Angebot einholen, schicken Sie uns gerne direkt einige Gesamt- und Detailfotos des betreffenden Objekts. Unsere erfahrenen Holz- und Möbelrestauratoren um Dipl.-Restaurator (Univ.) und Tischler Philipp Westebbe melden sich schnellstmöglich zurück, um einen persönlichen Besichtigungstermin bei Ihnen in Berlin oder Brandenburgzu vereinbaren. Es dauert maximal zwei Werktage, bis Sie Ihr individuelles Angebot zum Möbel restaurieren Berlin erhalten. Mit unserer umfassenden Expertise sind wir Ihre Ansprechpartner für Möbel- und Holzrestaurierung in Brandenburg und Berlin.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Know-how und Leidenschaft für Ihre Kulturgüter
Das Herz der ZRW Berlin ist Philipp H. Westebbe: Als Diplom-Restaurator (Univ.) und Tischler hat er seine Leidenschaft für die Holz- und Möbelrestaurierung in Berlin zum Beruf gemacht. Seit 1996 verbindet er naturwissenschaftliche und handwerkliche Kenntnisse mit künstlerischem Einfühlungsvermögen.
- Inhaber & CEO Philipp H. Westebbe [Tischler & Dipl.-Restaurator (Univ.)]
Darüber hinaus sorgen verschiedene versierte freiberufliche Restaurator:innen für fachkundige Möbelrestaurierung und den Transport der wertvollen Objekte.
- Jens Venske [Transporteur]
Ein breites Partnernetzwerk von Glaserei, Ateliers, Flechterei, Gold- und Silberschmieden sowie Raumausstattern und mehr gewährleistet, dass wir für jeden Anfrage die passende Lösung erarbeiten können.
Weitere Leistungen der Restaurierungswerkstatt Berlin
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Alter, Provenienz, Authentizität
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Bestandsaufnahme
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Befunduntersuchung
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Dokumentation & Kartierung
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Fortlaufende Objektbetreuung durch Wartungsvertrag
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Konzeptentwicklung
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Kostenermittlung für Auftraggeber
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Kostenermittlung für Versicherung
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Restaurierungsplanung
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Schadensanalyse
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Sicherer Transport & Umzugshilfe
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Wertschätzung
Hochentwickelte Spezialtechnik für visuelle Darstellung & zerstörungsfreie Untersuchungen
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Allgemeine UntersuchungVisuelle Inspektion und Prüfung von Möbeln zur Bestimmung von Material und Schäden
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Technische UntersuchungDie Herstellung und Geschichte eines alten Möbelstücks durch eine technologische Untersuchung
kennenlernen. - ✓
Spektroskopische UntersuchungEin weiteres großes Feld ist das UV/Vis/NIR-Spektrometer & FT-IR-Spektrometer
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Mobile UV/Vis/NIR-SpektroskopieDie mobile UV/Vis/NIR-Spektroskopie wird zur zerstörungsfreien und berührungslosen Identifizierung
von Stoffen und Materialien eingesetzt. - ✓
Mikroskopische UntersuchungZusammenarbeit mit anderen Fachlaboren. Einsatz einer mikroskopischen Untersuchung mit
Materialbestimmung inklusive Authentizitätsermittlung, Datierung und Provenienzbestimmung.
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